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Limp Bizkit – Gold Cobra

24. Jun 2011 von Verena A.

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Na Gott sei Dank! Nach dem Come-Back-Desaster der Crossover-Kapelle Guano Apes, zeigen Limp Bizkit mit GOLD COBRA, dass es auch anders geht. Aber was erwartet man von der neuen Limp Bizkit Platte? Denselben Sound wie vor sechs und mehr Jahren, in der Hoffnung das großartige Gefühl von damals wiederzubeleben, als Nu-Metal ein neues Gesicht bekam? Oder etwas Neues, weil man einer alternden Band dann doch auch eine gewisse Form der musikalischen Weiterentwicklung zugesteht? Nur was wäre das Eine noch das Andere im Falle von Limp Bizkit – einer Band, die sich stets durch ihre Vielfältigkeit und Experimentierfreude ausgezeichnet hat?

Tatsache, GOLD COBRA hat in vielerlei Hinsicht den guten alten Wumms, gepaart mit den unverwechselbaren Rap-Elementen, der Limp Bizkit zu so einer prägenden Band der Jahrtausendwende machte. So finden sich bei „Shark Attack“ nicht nur Textstellen aus – nein, die ganze Machart des Songs erinnert stellenweise an – „Break Stuff“. Eine bloße Kopie des Erfolgsrezeptes aus vergangenen Tagen ist es dennoch nicht. Herrlich erfrischend ist der Red-Cap-Monolog am Ende von „Loser“ zur liebsten Spielerei der heutigen Hit-Industrie. Mit dem darauffolgenden Track „Autotunage“ beweisen Fred Durst & Co, dass sie das Ohr am Puls der Zeit, aber auch mal wieder die Eier in der Hose haben, um sich über selbigen lustig zu machen. Ironie in ihrer schönsten Form. Und mal ehrlich, wer ist sonst so verrückt und legt eine derartige Tonhöhenkorrektur – wie eben der Auto-Tune eine ist – über Nu-Metal-Klänge?

Sicherlich zollt das Album aber auch der Versöhnung mit Wes Borland Tribut, denn musikalisch, als auch hinsichtlich des Coverartworks (welch Wunder), knüpft man eher an die 2000er Veröffentlichung CHOCOLATE STARFISH AND THE HOTDOG FLAVOURED WATER, als an den Wehmutstropfen RESULTS MAY VARY, an.
Fazit: Re-Union gelungen, altbewährte Qualität perfekt ins Hier und Jetzt transportiert und grandioses Gefühl wiederhergestellt. Danke!

VÖ: 24.06.2011; Universal Music

Tracklist:
01. Introbra 7/10
02. Bring It Back 7/10
03. Gold Cobra 8/10
04. Shark Attack 8/10
05. Get A Life 7/10
06. Shotgun 8/10
07. Douchebag 6/10
08. Walking Away 7/10
09. Loser 7/10
10. Autotunage 8/10
11. 90.2.10 8/10
12. Why Try 8/10
13. Killer In You 8/10

Durchschnitt: 7,5/10
Gesamteindruck: 8/10

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Ein Kommentar
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  1. [...] anzufangen, warum die Stylings mit den Jahren immer aufwendiger wurden und wie das Coverdesign von GOLD COBRA entstanden [...]

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