The Whigs – In The Dark

18. Nov 2010 von Verena A.

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Das Trio aus Athens, Georgia ist hierzulande noch nicht allzu bekannt. Das sollte sich aber spätestens mit der neuen Veröffentlichung IN THE DARK ändern.

Nachdem The Whigs in ihrer Heimat mit dem 2008 veröffentlichten Zweitwerk MISSION CONTROL einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten, scheint die neue Platte IN THE DARK auch über den großen Teich hinweg den erhofften Erfolg zu bringen. Wer immerhin eine Band wie Kings of Leon zu seinen bekennenden Fans zählen darf, kann nicht allzu viel verkehrt machen. Und das machen The Whigs auch nicht. IN THE DARK ist eine Ansammlung von großen Stadionsound-Hymnen, die deswegen aber noch lange nicht glattgefeilt oder zu pompös daherkommen. Das liegt wiederum zum Großteil an der herrlich kratzigen Stimme von Sänger Parker Gisbert, die jeden Song charmant verpackt.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern wurden die Stücke auf IN THE DARK ausgehend von Drumbeats und Basslines aufgebaut. Dies verleiht nicht nur viel mehr Energie, sondern schaffte mehr Platz für befreites Songwriting. Ebenso das auf Tour – als Supportband von eben diesen Kings of Leon – gesammelte Selbstvertrauen trug dazu bei, dass Texte offener und ehrlicher ausfiehlen, so in “Dying” oder “I Don’t Even Care About The One I Love”. Energie, Ehrlichkeit und einprägsame Melodien – Garanten für ein Hitalbum.

VÖ: 19.11.2010; Kartel/ Soulfood

Tracklist:
01. Hundred/Million 9/10
02. Black Lotus 9/10
03. Kill Me Carolyne 8/10
04. Someone’s Daughter 8/10
05. So Lonely 8/10
06. Dying 8/10
07. I Don’t Even Care About The One I Love 9/10
08. Automatic 9/10
09. I Am For Real 9/10
10. In The Dark 9/10
11. Naked 8/10

Durchschnitt: 8,5
Gesamteindruck: 9





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