Hurts – Happiness

26. Aug 2010 von Denis S.

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Hurra, es steht eine weitere Popsensation aus England vor der Tür. Mit der ersten Single „Better Than Love“ haben Hurts vorab das Interesse der Musikbegeisterten geweckt. „Wonderful Life“ ist dann noch weitaus mehr in den Köpfen geblieben und mittlerweile gibt fast kein Medium mehr, in dem der Song nicht schon gespielt wurde. Daher war es nun höchste Zeit Nachschub zu liefern und mit HAPPINESS ein komplettes Album auf den Markt zu bringen.

Die Band um Theo Hutchcraft und Adam Anderson produziert eine Mischung aus allerfeinstem Elektro-Synthie-Pop mit einem Hauch New Romantics, die eine angenehme Gänsehaut verursacht. Hier wird das Rad keineswegs neu erfunden, denn die beiden Freunde im perfekt durchgestylten Dandylook bewegen sich innerhalb bekannter Stilrichtungen. Referenzen wie OMD, Human League und Spandau Ballet schießen unweigerlich durch den Kopf, wenn man das erste Mal Play drückt.
Für Verwirrung sorgt allerdings der Albumtitel HAPPINESS. Mit der Anwesenheit solch trauriger Lieder wie „Blood, Tears & Gold“ oder „Stay“ fällt es schwer von einem vermeintlich leichten und fröhlichen Werk zu sprechen. Aber wie sollten Hutchcraft und Anderson ihre berufliche Perspektivlosigkeit, in der sie sich zum Zeitpunkt des Songwritings befanden, auch anders verarbeiten? So webt sich die Melancholie wie ein roter Faden von Song zu Song und führt den Hörer in einen Zwiespalt: Ist man glücklich oder fühlt man sich innerlich verletzt? Happiness oder Hurts?

VÖ: 27.08.2010, FOUR MUSIC (Sony Music)

Tracklist
01. Silver Lining 6/10
02. Wonderful Life 7/10
03. Blood, Tears & Gold 8/10
04. Sunday 6/10
05. Stay 6/10
06. Illuminated 8/10
07. Evelyn 7/10
08. Better Than Love 7/10
09. Devotion 6/10
10. Unspoken 7/10
11. The Water 6/10

Durchschnitt: 6,7/10
Gesamtbild: 7/10

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